14. Februar 2015

DIY Gelli Plate



Als Fan von Barbara Gray steht ganz oben auf meiner Wunschliste eine Gelli Plate
Mit umgerecht knapp 40 Euro ist mir die aber zu teuer. Darum habe ich mich auf die Suche nach einer DIY-Methode gemacht und bei youtube ganz viele (auch deutsche) Anleitungen gefunden. Sucht mal nach Ruth Alice Kosnick.
Ich schreib euch hier mein Rezept auf für eine dauerhafte, selbstgemachte Gelli Plate:

9 Päckchen Gelatine
250 ml Wasser
125 ml Glyzerin
125 ml Alkohol


Das kalte Wasser in einen Kochtopf gießen, die Gelatine einrühren und 10 min quellen lassen.
In der Zwischenzeit Alkohol und Glyzerin abmessen und mischen.
Nach 10 Minuten hat die Gelatine eine Konsistenz  wie nasser Sand am Ostseestrand.
Die flüssige Mischung dazugeben. Langsam, unter rühren, erwärmen - NICHT KOCHEN - bis sich die Gelatine vollständig aufgelöst hat. Ich habe dazu immer mal wieder die Flüssigkeit zwischen den Fingern verrieben. So merkt man am besten, ob sich noch Körnchen im Topf befinden.
Die Gelatinemasse in eine Form gießen, die ca. 500 ml fasst. Das habe ich vorher mit einem halben Liter Wasser ausprobiert. Meine kleine Backform ist perfekt dafür.

Mit einem Stück Pappe habe ich die Bläschen von der Oberfläche abgezogen. Es hatten sich aber nur wenige gebildet.


Die Form kam dann übernacht auf den Balkon, damit der Alkoholgeruch verfliegt.

So sieht das Ergebnis jetzt aus: Eine ca. A4 große, 1 cm hohe, dauerhafte, selbstgemachte Gelli Plate. Man kann sie bei Bedarf  immer wieder einschmelzen und neu gießen.



Runtergerechnet auf die benötigten Mengen kostet diese Platte etwas weniger als 4 Euro und ca. 15 Minuten Zeit. Zur Aufbewahrung kommt sie in eine Klarsichthülle.

Inzwischen sind die ersten Versuche geglückt. Irgendwie macht das süchtig. Mir kommen immer mehr Ideen, was ich noch alles probieren kann/will/muss.
Hier habe ich Acrylfarbe, gelbgrün, türkis und weiß, aus dem TEDI für 1 Euro/Stück ausprobiert.




Und dann wollte ich euch noch den Mund wässrig machen. 
Am Mittwoch war ich bei einem Bastelabend im Bastelladen Die Pappmäuse 
Die Inhaberin ist eine ganz Liebe. 
Um einen guten ersten Eindruck zu machen, habe ich Mandelkugeln gerollt. 
Sie kamen sehr gut an.

1 Kommentar:

  1. Huhu Kerstin,
    ich musste mich erst einmal schlau machen, was eine Gelli-Platte überhaupt ist....das weiß ich nun *grins* und da bist du schon mit den ersten Versuchen durch....hätte ich ja einfach warten können *lach*. Dank Dir für`s Rezept.
    Lieben Gruß
    Susanne

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